ionair inaktiviert Virus um über 99%

Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie befinden wir uns in einer beispiellosen Ausnahmesituation. Corona betrifft uns alle in unterschiedlichster Art und Weise. Wir als Spezialisten für hygienische Raumluft waren plötzlich und ungewohnt stärker als üblich im Fokus. Wir spürten, dass wir etwas Positives bewirken könnten. Und so gingen wir der für uns offensichtlichen Frage nach, ob und wie nachhaltig sich die Virenlast in Innenräumen abbauen lässt. Wir wollten und mussten es genau wissen, denn bereits zu Beginn der ersten Pandemiewelle Anfang dieses Jahres wurden wir mit Fragen konfrontiert, wie das ionair Air Quality System (AQS) auf SARS-CoV-2 reagiert. Damals orientierten wir zurückhaltend und teilten mit, dass es dazu noch keine fundierten wissenschaftlichen Abklärungen gab.

Hemmende Wirkung
Deshalb haben wir das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP beauftragt, diese Frage für uns zu prüfen. Ziel der Untersuchung war, die Reduktion und die Inaktivierung luftgetragener Surrogat-Viren (nicht pathogene behüllte Phi6-Bakteriophage mit vergleichbarer Struktur, Partikelgrösse und Umweltstabilität zu SARS-CoV-2) durch das AQS zu testen. Die Versuchsreihen beim Fraunhofer IBP bestätigen, dass das AQS von ionair eine signifikant hemmende Wirkung auf dieses Virus hat. Die Testreihen wurden in einer mechanisch kontrolliert belüfteten Laborumgebung am IATC (Indoor Air Test Center) durchgeführt. Die Untersuchungen bezogen sich ausschliesslich auf Aerosole in der Luft der Testumgebung, also im Atembereich des Menschen. Ist es doch seit einigen Monaten bekannt, dass das Übertragungsrisiko über die Luft, neben der Tröpfchenübertragung und der Übertragung über kontaminierte Flächen, real ist.

 

Hervorragende Resultate
Die Ergebnisse übertreffen all unsere Erwartungen. Die Versuchsanordnung im Fraunhofer IBP zeigte auf, dass ein Abbau von Surrogat-Viren durch die Ionisierung in der Zuluft bei stabilen Bedingungen um über sage und schreibe 99 Prozent möglich ist. Die Untersuchungen erfolgten unter möglichst realitätsnahen Bedingungen in einem 127 m3 grossen Edelstahlraum im IATC, wobei das ionair AQS Zuluftionisationssystem in den Zuluftkanal und Abluftkanal eingebaut wurde. Die Surrogat-Viren wurden kontinuierlich zudosiert und deren Konzentration vor, während und nach dem Einschalten des AQS mikrobiologisch DIN ISO 16000-16-konform analysiert. Dabei wurden die Viren aus der Raumluft gesammelt, im Labor aufgearbeitet und mittels Plaque Assay Methode die Anzahl Viren bestimmt. Das AQS war in der Lage unter Einhaltung aller gesetzlichen und gesundheitlich relevanten Grenzwerten für die Luft in Innenräumen, bei einer kontinuierlichen Virenlast die Virenkonzentration in dem Bereich von 99,49 und 99,59 Prozent zu senken.

Erfreuliches zum Jahresabschluss
Dank den positiven Fraunhofer IBP Ergebnissen zum Abbau der Viren in der Raumluft mit dem ionair AQS steht nun neben vielen anderen, eine weitere technische Massnahme zur Verfügung, die es uns erlaubt, noch schneller und trotzdem sicher zu einem normalen sozialen Leben zurückzufinden. Ehrlich gesagt, waren wir selbst überrascht, wie effizient unsere Technologie luftgetragener Surrogat-Viren (nicht pathogene behüllte Phi6-Bakteriophage mit vergleichbarer Struktur, Partikelgrösse und Umweltstabilität zu SARS-CoV-2) abbauen kann. Daneben ist die Wirksamkeit, also der Nutzen vom ionair AQS seit Jahren in einer Vielzahl von Bereichen wissenschaftlich anderweitig nachgewiesen. Darunter der Abbau und die Hemmung bestimmter Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze sowie von anderen Schadstoffen, die gesundheitsschädliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. Dass das AQS nun die Raumluft signifikant von luftgetragener Surrogat-Viren (nicht pathogene behüllte Phi6-Bakteriophage mit vergleichbarer Struktur, Partikelgrösse und Umweltstabilität zu SARS-CoV-2) befreit und zur Raumluftqualität beiträgt, freut mich umso mehr. In Kombination mit allen anderen bereits bekannten Verhaltens- und Hygieneregeln lernen wir, besser mit diesem Virus und anderen Viren zu leben.

Luzern, 7.12.2020