Wirkt immer: frische Luft

Das Wohlbefinden in Innenräumen wird durch unterschiedliche Faktoren bestimmt. Nebst der Akustik, der Lichtqualität und der thermischen Behaglichkeit können auch Inhaltsstoffe wie Partikel, Mikroorganismen oder flüssige Gase die Qualität beeinträchtigen. Alles hängt von der Menge der Inhaltsstoffe und von den raumlufttechnischen Anlagen (RLT) ab, die so geplant, gebaut und in Stand gehalten werden müssen, dass eine Belastung durch schädliche Stoffe verhindert wird. Werden die Hygiene-Anforderungen nicht erfüllt, was bei vielen RLT der Fall ist, haben Inhaltsstoffe leichtes Spiel, die Luftqualität zu beeinträchtigen. Wenn sich dann ein erhöhter Gehalt der Inhaltsstoffe in der Raumluft negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen auswirken, spricht die Fachwelt von Schadstofflasten.

Folglich stellt sich immer die Frage, welche Luftqualität für das Wohlbefinden des Menschen entscheidend ist. Das ionair Air Quality System (AQS) verbessert die Raumluftqualität signifikant. Studien weisen deutlich auf die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit, dem Wohlbefinden und der physischen Leistungsfähigkeit mit dem Ionengehalt der Luft auf. Ionisierte Luft trägt zu einem hohen Luftqualitätsempfinden bei. Das haben verschiedene und unabhängige Luftqualitätsmessungen ergeben. Die Wirksamkeit, also der Nutzen, der ionair AQS Anlagen auf alle relevanten Parameter ist somit entscheidend.

ionair AQS verbessert folgende Parameter der Raumluftqualität:

Eine grosse Anzahl VOC’s (flüchtige organische Verbindungen) werden in der Grössenordnung von 30 bis 80 Prozent reduziert. Die Reduktion hängt von der Zeit und der Konzentration ab. Oft ist die Grenze der Geruchswahrnehmung tief, somit helfen bereits wenige Prozentpunkte, um aus einer belastenden Luft eine neutrale Situation zu erzeugen.

VOC ist die Sammelbezeichnung für organische, also kohlenstoffhaltige Stoffe, die leicht verdampfen, flüchtig sind, beziehungsweise schon bei niedrigen Temperaturen (z. B. Raumtemperatur) als Gas vorliegen.

Die Olfaktometrie, also die Wirkung von Gerüchen auf Personen, bildet die menschliche Geruchswahrnehmung am besten ab. Geruchspaneele bestimmen anhand von Verdünnungsmengen die Geruchsschwelle einer Probe. Die Ergebnisse werden statistisch aufbereitet und präsentiert. ionair AQS reduziert nach der DIN 13725 Gerüche um rund 50 Prozent. Dies entspricht der Neutralisationsrate eines Aktivkohlefilters.

DIN 13725: Diese Europäische Norm (EN) definiert eine Methode zur objektiven Bestimmung der Geruchsstoffkonzentration durch Anwendung der dynamischen Olfaktometrie mit Personen und zur Bestimmung der Emissionsströme von Geruchsstoffen aus Punktquellen, Flächenquellen mit definiertem Volumenstrom und Flächenquellen ohne definiertem Volumenstrom.

Mikroorganismen wie Keime, Bakterien, Pilze oder Pollen sind biologisch aktiv. Ihre Vermehrung und Lebensdauer sind unterschiedlich und hängen sehr von den Bedingungen der Umgebung ab. Bei Vermehrung können die Mikroorganismen durchaus Stoffwechselvorgänge des Menschen beinträchtigen, Infektionskrankheiten erregen oder allergische Reaktionen auslösen.

 

Feinstaub ist ein Teil des Schwebstaubs. Die Definition des Begriffes geht auf den im Jahr 1987 eingeführten «National Air Quality»-Standard for Particulate Matter (kurz als PM-Standard bezeichnet) der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) zurück. Etwa 90 Prozent des Feinstaubs in der Atmosphäre weltweit sind natürlichen Ursprungs. Sie entstehen beispielsweise durch Aerosole aus Meerwasser, von vulkanischen Aktivitäten oder Waldbränden. Die restlichen 10 Prozent sind anthropogenen Ursprungs, überwiegend durch die Verbrennung von Kohlenstoffverbindungen. Hauptverursacher des durch den Menschen verursachten Anteils am Feinstaub sind die Wirtschaft, der Strassen-, Luft- und Schienenverkehr, Privathaushalte und Kleinverbraucher sowie auch die Landwirtschaft. Alle Bereiche, natürlich in unterschiedlichen Mengen, tragen zur Bildung von Feinstaub bei. Feinstaub ist auch in Innenräumen festzustellen. Feinstaub kann durch Sedimentation oder durch Absorption an einem Partikelfilter abgeschieden werden.
 

Luft Ionen sind elektrisch geladene Teilchen, die an unstabilen Gasballungen oder an Partikeln haften und die immer reichlich in der Luft schwebend zu finden sind. Anders als Atome oder Moleküle haben Ionen entweder mehr oder weniger Elektronen – somit tragen sie entweder eine positive (zu wenige) oder eine negative Ladung (zu viele) mit sich. Hinsichtlich ihrer Masse und Beweglichkeit lassen sich die Ionen in drei Gruppen einteilen: Klein-, Mittel- und Grossionen. Da Kleinionen besonders leicht in die Lunge eindringen können, kommt ihnen die grösste bioklimatische Bedeutung zu.

Ionen können natürlichen und auch künstlichen Ursprungs sein. In der Natur bilden sie sich auf zweierlei Arten und Weisen. Auch auf künstlichem Weg kann die Erzeugung auf zweierlei Wege erreicht werden: zum einen durch die Koronalentladung, zum anderen durch gezielte radioaktive Strahlung. Während beim Gebrauch von radioaktiven Stoffen zunächst nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, dass nebst atmosphärischen Ionen auch andere Produkte entstehen, entstand bei ersterer Methode als ungewünschtes Nebenprodukt eine messbare Menge an Ozon.

Die Luft ist mit der Ionisierung energiereicher und damit reaktionsfreudiger. Dies lässt sich durch Luftqualitätsparameter nachvollziehen und messen und ist vergleichbar mit naturbelassenen Reinraumgebieten. In solchen Gebieten ist die Schadstoffkonzentration und damit das Oxidationspotenzial gering, weshalb mehr aktivierter Sauerstoff (Sauerstoff-Ionen, natürliches Ozon, etc.) vorhanden ist, was den Werten in Bergregionen wie dem Jungfraujoch oder Rigi entspricht.

Die Wirkung von ionisierter Luft auf den Menschen ist aufgrund der Studien und Messungen nachgewiesen. Die physiologische Bedeutung wird vor allem mit den Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper in Verbindung gebracht. Als wahrnehmbarsten Effekt ist das Luftfrischeempfinden. Durch den Ladungsaustausch, die mit der Zufuhr von künstlichen Ionen, und vergleichbar mit der Luft nach einem starken Gewitter, wird der Atemtrakt neutralisiert. Durch die Sauerstoffeinnahme von ionisierter Luft entsteht ein biologischer Reizstrom, der unterschiedliche positive physiologische Vorgänge auslöst.

Die wohl umfassendste Darstellung der Wirkung von Luft Ionen auf die Physiologie des Menschen bietet Varga in seinen Forschungsberichten von 1972 und 1986. In seinen Studien untersuchte er den Sauerstoffgehalt des Blutes, den Blutdruck sowie die Pulsfrequenz seiner Probanden. Bei allen drei Faktoren konnte Varga eine Wirksamkeit nachweisen. Varga konnte bei Nichtrauchern einen erhöhten Sauerstoffgehalt im Blut, sowie bei der Mehrzahl der Probanden eine Senkung der Pulsfrequenz und des Blutdrucks ermitteln.

Da sich die meisten Studien auf die direkt nachweisbaren physiologischen Wirkungen von Luft Ionen, wie etwa die Sauerstoffaufnahme, beschränken, gibt es doch einige verlässliche Nachweise, die das Wohlbefinden der Probanden ermittelt haben. Man hat festgestellt, dass bei der Ionisierung von Innenräumen das Allgemeinbefinden wie auch weniger Ermüdung zu verspüren gehoben werden konnte.

Laborstudien zeigten deutlich, dass bei einer ionisierten Luft eine antikbakterielle Wirkung nachgewiesen werden konnte. Die Ionen mit einer negativen Ladung (siehe oben) wirkten sich reduzierend auf die die Existenz von Bakterien aus. Messergebnisse haben gezeigt, dass bei leistungsstarken Ionisierungsgeräten die Reduktion von VOC und Mikroorganismen bis auf annähernd 0 Prozent der Anfangskonzentration erreicht wurde.

Der menschliche Organismus ist einerseits durch die geringeren Lasten in der Luft weniger stark mit Mikroorganismen, Feinstaub und Schadstoffen belastet. Andererseits verbessert die höhere Energiedichte der Luft den Stoffwechsel im Körper. Der positive Effekt: Die Menschen sind produktiver und sind oder zu einer Abnahme des Absentismus. Gesunde Luft erzeugt gesunde Menschen und gesunde Menschen bringen eine höhere Wertschöpfung.