Der Natur über die Schulter geschaut

Luft ist das wichtigste Lebensmittel der Menschen. 
20 Kilogramm atmet jeder einzelne von uns täglich ein. Die Qualität der Luft wirkt sich daher unweigerlich auf die Gesundheit und die Befindlichkeit des Menschen aus – oder anders formuliert: Ist die Qualität der 
Luft beeinträchtigt, hat dies Folgen. Für uns Menschen und für unsere Umgebung.

Wir fühlen es instinktiv, dass «Meerluft» oder «Bergluft» frischer ist als die Luft in unseren Städten oder in den Innenräumen. Dass die Luft in den Bergen oder am Meer einen positiven Effekt auf die menschliche Gesundheit hat, wissen wir nicht nur aus eigenen Erfahrungen, sondern dies haben etliche Studien nachgewiesen. Mit ein Grund dafür ist der hohe Ionengehalt - die elektrisch geladenen Teilchen in der Luft und der natürliche Gehalt an Ozon. In Höhenlagen oder in Meeresnähe beträgt dieser natürliche Ionengehalt bis zu 8000 Ionen pro Kubikzentimeter, in der Stadt noch 20 bis 200 und in belüfteten oder klimatisierten Räumen noch 20 bis 50[1]. Interessanterweise ist auch die Ozonkonzentration bei einem höheren Ionengehalt höher und liegt im Tagesmittel in Höhenlagen oder in Meeresnähe bei 30ppb bis 60ppb. In der Raumluft nur bei 0 ppb bis 5 ppb.

[1] VDI Berichte Nr. 1877 Lufthygiene, 2005, Dr. Ing. Achim Keune, Pro und Kontra verschiedener Methoden der Luftverbesserung, ISBN 3-18-091877-2

Ozon: Fluch oder Segen? Die mediale Berichterstattung der letzten Jahrzehnte hat das Ozon stigmatisiert. Ozon wurde neben NOx und SOx zum Inbegriff von Sommersmog. Dabei geht ganz vergessen, dass wie oben beschrieben, Ozon in natürlichen Konzentrationen ein wichtiger Bestandteil der Luft ist und wichtige Funktionen übernimmt. Die Bildung von natürlichem Ozon entsteht über die Ionisierung der Luft. Der Ionengehalt und der Ozongehalt der Luft hängen somit zusammen. Im Gegensatz zur natürlichen Bildung von Ozon ist die sekundäre Bildung über Vorläuferschadstoffe wie NO2, Methan, CO u.a. abhängig[2].

Ein natürliches Ionenverhältnis in der Luft unterstützt die Sauerstoffaufnahme beim Menschen optimal, und frische Luft verfügt über eine natürlich hohe Ionenkonzentration. Ionisation zur Luftreinigung findet in der Natur ständig statt. Die Luft wird beispielsweise durch die Sonne und Winde ionisiert. Ionisation bewirkt eine Selbstreinigung der Luft. Deshalb geniessen wir die Tage in den Bergen oder die Momente der Ruhe am Meer. Der Alltag sieht allerdings anders aus: über 80 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Räumen. Die Qualität der Raumluft ist daher ein bestimmender Faktor für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Diese Raumluft wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst – beispielsweise spielen Baumaterialien, ausgewählte Teppiche, die Aussenluft oder die menschliche Aktivitäten im Raum eine entscheidende Rolle.

[2] Luftbelastung 2015 - Messresultate des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL); Herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt BAFU und von der Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa; Bern (Schweiz), 2016

Eine qualitativ gute Raumluft definiert die SIA-Richtlinie 382/1, wenn sie einen CO2-Anteil von 800 ppm bis 1500 ppm (Kohlendioxide-Moleküle auf eine Million Luftteilchen) aufweist. Werte über 2000 ppm sind aus raumlufthygienischer Sicht problematisch. Die SUVA definiert einen MAK-Wert für CO2 von 5000 ppm. Da der Mensch durch seine Atmung und die Stoffabgabe über die Haut selbst CO2 produziert, steigt der Kohlendioxid-Gehalt an, wenn er sich über längere Zeit in einem ungelüfteten Raum aufhält. Deutlich zu spüren bekommen wir es in Räumen, in denen sich viele Menschen aufhalten. Neben dem CO2-Anteil ist aber auch eine minimale Schadstoffbelastung zentral für eine gute Raumluft. Zu den Schadstoffen zählen Bakterien, Keime, VOC’s, Feinstaub oder Stickoxyde und Formaldehyd um nur einige zu nennen.

Der Luft in den Innenräumen fehlen die Ionen, weil es an natürlichen Energiequellen mangelt. Somit findet auch der wichtige Prozess der natürlichen Selbstreinigung der Raumluft nicht statt. Ionair ahmt diesen natürlichen Reinigungsprozess nach – sicher, kontrolliert und geregelt. ionair reichert die Raumluft mit Sauerstoffionen an, womit die Luft auf natürliche Art und Weise gereinigt wird. Ionisation leistet somit einen wesentlichen Beitrag für gesunde Raumluft. Geruchsneutral, keimfrei und von der Natur inspiriert.

ionair inactivates virus over 99%

The Air Quality System (AQS) of ionair in the supply air frees the indoor air from airborne surrogate viruses (non-pathogenic covered Phi6 bacteriophages with structure, particle size and environmental stability equivalent to that of SARS-CoV-2). This has been certified by the Fraunhofer Institute for Building Physics IBP. This is very positive news for the Swiss Company and our international customers.

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