«Ein lehrreicher Tag auch für mich»

Reto Coutalides, ionair hat zur «tour de référence» ins NEST nach Dübendorf eingeladen. Sie sind als Gastredner aufgetreten. Was hat Sie dazu bewogen?
Mich interessieren innovative Ansätze sowohl im Bauwesen als auch überall dort, wo es um eine Verbesserung des Innenraumklimas geht. Beides finde ich hier. Auf der einen Seite das NEST, und auf der anderen die Anwendung des von ionair entwickelten Verfahrens zur Verbesserung der Raumluftqualität.

Sie setzen sich für eine intakte Raumluftqualität ein. Wann ist für Sie die Raumluftqualität gut?
Eine gute Raumluftqualität herrscht dann, wenn die Raumluft nicht mit Schadstoffen belastet ist. Es soll dafür gesorgt werden, dass in den Räumen möglichst wenig Emissionen entstehen, sei dies von Materialien oder durch menschliche Tätigkeiten, und dass diese Räume auch mit genügend Frischluft versorgt werden.

In der Frage der Raumluftqualität setzen Sie sich unter anderem mit Schadstoffen in Innenräumen auseinander. Inwiefern hilft das Ionisierungsverfahren, Schadstoffe in der Raumluft abzubauen?
Wie die präsentierten Messungen zeigen, kann man offensichtlich mit diesem Verfahren die Schadstofflasten, mehrheitlich flüchtige organische Verbindungen, in der Raumluft reduzieren. Damit einher geht auch eine Verbesserung bezüglich unerwünschter Gerüche.

Beim Ionisierungsverfahren wird immer wieder das Ozon stigmatisiert, obwohl Ozon ein natürlicher Bestandteil der Luft ist? Was sagen Sie dazu?
Wie viele Studien weltweit zeigen, ist die Ozonkonzentration in Innenräumen immer deutlich kleiner als in der Aussenluft. Wir haben also das Problem, dass wir mit Lüften die Innenraumluft mit Ozon anreichern und dies oft in einer Grössenordnung, die deutlich über der durch das Ionisierungsverfahren beigesteuerten Ozons liegt. Das hängt damit zusammen, dass Ozon in Innenräumen sehr schnell abreagiert. Zudem wird ja beim Ionisierungsverfahren die Ozonkonzentration, je nach Schadstofflast, dynamisch gesteuert.

Was nehmen Sie vom heutigen Tag mit?
Ich fand den Rundgang im NEST sehr interessant. Vor allem der Ansatz der geschlossenen Kreisläufe mit dem selbst herstellten Dünger. Die Bemühungen von ionair im Praxistest, die Anwendung der Ionisierung stets weiter zu entwickeln und zu perfektionieren, wie das in Zusammenarbeit beim NEST passiert, finde ich sehr gut. Alles in allem, auch für mich ein lehrreicher Tag.

Zur Person

Reto Coutalides, dipl. chem. FH, Nachdiplomstudium Umweltlehre Universität Zürich und Abschluss als Berufschullehrer. Er hat 25 Jahre Erfahrung auf den Gebieten des gesunden und nachhaltigen Bauens, mit Schadstoffen in Innenräumen, ökologischer Produktebeurteilungen sowie diverser Umweltthemen. Reto Coutalides ist Verfasser von Fachartikeln und Ratgebern zum gesunden und ökologischen Bauen, sowie verschiedener Konsumententhemen unter anderem erster Fischratgeber der Schweiz zusammen mit Simonetta Sommaruga. Er ist Herausgeber und Autor des Buches «Innenraumklima Wege zu gesunden Bauten» (www.werdverlag.ch). Heute ist er vor allem auf Vortragstätigkeit im In- und Ausland unterwegs, zudem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule Luzern, Abtl. Technik & Architektur.

 

Er ist Mitglied der Kommission Innenraumlufthygiene im Umweltbundesamt Deutschland, Berlin (www.umweltbundesamt.de) sowie der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitshygiene SGAH (www.sgah.ch).

ionair inactivates virus over 99%

The Air Quality System (AQS) of ionair in the supply air frees the indoor air from airborne surrogate viruses (non-pathogenic covered Phi6 bacteriophages with structure, particle size and environmental stability equivalent to that of SARS-CoV-2). This has been certified by the Fraunhofer Institute for Building Physics IBP. This is very positive news for the Swiss Company and our international customers.

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